Tesamorelin gehört zu den Peptiden, die im Kontext der Wachstumshormon-Achse (GH-Achse) erforscht werden. Die chemische Modifikation am N-Terminus schützt Tesamorelin vor dem Abbau durch DPP-4, wodurch es deutlich stabiler ist als unmodifiziertes GHRH.
Wird in der Stoffwechselforschung zu viszeralem Fettgewebe untersucht. Als einziges der GHRH-basierten Peptide in dieser Kategorie ist es FDA-zugelassen (Egrifta) – allerdings ausschließlich für HIV-assoziierte Lipodystrophie, nicht für allgemeine Körperkomposition.
Online kursierende Wirkversprechen sind häufig nicht durch valide klinische Daten belegt. Betrachte alle Angaben als Ausgangspunkt für die eigene wissenschaftliche Recherche, nicht als Anwendungsempfehlung.
Angaben zu Sequenz und regulatorischem Status basieren auf öffentlich zugänglichen Quellen und beziehen sich auf den Wirkstoff im Allgemeinen, nicht auf ein spezifisches Produkt.
Zur GH-Achse liegen zahlreiche präklinische und einige klinische Studien vor, deren Aussagekraft je nach Substanz unterschiedlich ist.
Quellenangaben ohne PMID sind über den jeweiligen Fachverlag recherchierbar. Diese Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
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